Waddinxveen in der Nähe von Rotterdam

Die UNIVEG Gruppe ist ein weltweit tätiger Lieferant von Frischeprodukten und unterhält Aktivitäten in den Bereichen Obst & Gemüse

Für die Belieferung ihrer Kunden verfügt die UNIVEG Gruppe über Logistikniederlassungen in ganz Europa. 25 Jahre nach der Gründung sind die Ziele und die Unternehmensphilosophie nach wie vor dieselben, aber in einem wesentlich größeren Rahmen. UNIVEG ist nunmehr weltweit in 26 Ländern vertreten. Die Stärke der UNIVEG Gruppe beruht auf der Flexibilität und Vielfalt der einzelnen Unternehmensteile.

Wässrig und geschmacklos – der Ruf der Hollandtomate

Dabei haben die Holländer seit Jahren alles getan, damit ihre Tomaten zu Gaumenschmeichlern werden – Gemüsepralinen statt Wasserbomben.
Ob es ihnen gelungen ist, haben wir überprüft und sind dorthin gefahren (nahe bei Waddinxveen), wo die berühmt-berüchtigten „roten Wasserbomben“ produziert werden.

Sechs bis sieben Wochen dauert es, bis eine junge Tomatenpflanze die ersten Früchte trägt. Dann kann man 50 Wochen lang ernten, sagt der Inhaber und verscheucht eine der umherfliegenden Hummeln. „Wir nutzen Hummeln, um Blüten zu befruchten.“ Wir sind etwas argwöhnisch und fragen, ob die Tiere nicht gefährlich seien. „Nein, das ist wie in der freien Wildbahn. Begegnet man den Tieren mit Respekt, tun sie einem auch nichts.“
Die Vorbehalte vieler deutscher Konsumenten gegenüber niederländischen Tomaten sehen wir als bestätigt. Die Früchte gedeihen nicht in der freien Natur, sondern in riesigen Gewächshäusern. Wie in einer Fabrik stehen die Pflanzen in Reih und Glied. Statt im Erdboden wurzeln die Pflanzen in einem Steinwolleziegelstein. Über kleine Röhrchen bekommt jede Pflanze Wasser oder Nährstoffe entsprechend ihrem eigenen Bedarf.

Uns wird erklärt: 
Regelmäßig werden die Pflanzen überprüft und es wird entschieden, was an Nährstoffen zugefügt werden muss. Auch in der Natur kommen „industriell“ produzierte Tomaten nicht ohne zusätzliche Nährstoffzufuhr aus.
Das Gewächshaussystem hat einen weiteren Vorteil. „Schädlinge, die einer Tomatenpflanze gefährlich werden könnten, gibt es hier nicht. Durch die Kontrollen reifen gesunde Früchte an den Pflanzen, Krankheiten haben keine Chance.“ Wir zweifeln immer noch und fragen nach dem Einsatz von Gentechnik. Unsere Gesprächspartner schütteln den Kopf. „Der Einsatz von Gentechnik ist in der Europäischen Union verboten. Hier in Holland gibt es keine genmanipulierten Tomaten.“

Niederlassung Duisburg

Auch hier waren wir für Sie vor Ort. Die Besonderheit in Duisburg ist die Bananenreiferei.

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